25 September 2016
   
 
 
 
 
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   Cocon KulturvereinProjekteInBetween
  • Inszenierung/Idee/Dramaturgie: Emel Heinreich
  • Konzeptentwicklung/Dramaturgie: Reinhard Eisendle
  • Text: Barbara Markovi?
  • Produktion: Deborah Gzesh
  • Bühnenausstattung/ Kostüme: Markus Kuscher
  • Lichtgestaltung: Ahmet Defne
  • Projektionskünstlerin: Sigrid Friedmann
  • Ton : Philipp Nammer, Clemens Torggler

Mit: Zeynep Buyrac, Esmeray Özadikti, Nick Mortimore  

  

„InBetween“: eingeklemmt zwischen unterschiedlichen politischen und kulturellen Systemen, gefangen im eigenen „Geschlechtskörper“ - Theatralisierung radikaler Zwischenwelten. Dieses Schauspiel erzählt die Geschichten eines und vieler Menschen für die der Zustand des aufgesuchten Asyls  zur permanenten Zwischenwelt wird. „InBetween“ ist ein „Einpersonenstück“, dargestellt in drei Körpern. Der theatrale Prozess spielt sich vor einer „Leinwand“ ab, welche ein multiples mediales Wechselspiel ermöglicht. Die Sprache soll in äusserster Form konzentriert werden, soll einen artifiziellen Fluß erhalten, und in dieser „Präzision“ wie Reduziertheit in ein vielfältiges Spiel mit den drei Schauspiel-Körpern wie mit dem „Körper“ der Leinwand eintreten.

Über Migration hinaus, setzten wir uns mit "Geschlechtsmigration" auseinander. Diese kann einen Zustand der Wanderschaft, des Hin- und Herwanderns, beschreiben. Das Stück InBetween soll die bisher gewonnene künstlerische Erfahrung radikalisieren und auch der Frage nachgehen: Was kommt nach dem "postmigrantischen Theater"? 

Die Lebensgeschichten, die sowohl in diesem Land, als auch in ihrem Geschlecht im Zustand der Migration leben, stehen im Mittelpunkt von InBetween. Der theatrale Prozess spielt sich vor einer "Leinwand" ab, welche ein multiples mediales Wechselspiel ermöglicht. Wie auch für geographische/ soziale MigrantInnen, ist auch für GeschlechtsmigrantInnen das Spannungsfeld der Integration/ Assimilation von entscheidender Bedeutung. Die Sprache ist ein Ergebnis eines künstlerischen Entwicklungsprozesses.  

InBetween ist ein "Einpersonenstück", dargestellt in drei Körpern, dargestellt in unterschiedlichen medialen Kontexten. Ein Stück für drei SchauspielerInnen, in dessen künstlerisch prozessuale Entstehung die "realen" Figuren und deren radikale Irritationen einfließen. Die "realen Figuren" treten nicht auf in der Schale einer unmittelbaren "Authentizität", sondern im Rahmen einer Identitätsbewältigung als künstlerischen Prozess, die ihre Identität wie die der anderen transformiert. Theater als präzise Irritation. 

Die Uraufführung von InBetween fand im März 2014 in Ankara und erhielt dort den Preis des Ethos International Theater Festivals. Unterstützt durch das österreichische Kulturforum in Istanbul und der österreichischen Botschaft in Ankara wurden noch andere Gastspiele in den Städten Istanbul und Diyarbakir aufgeführt. Im Juni 2014 wurde in der ORF Sendung kreuz und quer ein Bericht über das Stück mit Interviews und Videosequenzen ausgestrahlt. 

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