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Offenes Haus Oberwart
Der Verein Das unabhängige Kunst- und Kommunikationszentrum greift regionalspezifische Probleme auf, artikuliert sie und stellt sie zur Diskussion. Seit Bestehen des Vereins OHO werden jährlich Eigenproduktionen von Theater über Musik, Bildender Kunst bis Gesellschaftspolitik verwirklicht. Natürlich gibt es auch die 'üblichen' Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Kabarett, Kinder.
Das OHO engagiert sich außerdem bei kulturell und gesellschaftlich wichtigen Veranstaltungen und Aktivitäten "außer Haus": von Programm-Mitgestaltung, organisatorischen Arbeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Vorbereitung bis zur Durchführung von Veranstaltungen. Das kulturelle Angebot des Hauses setzt bewusst Gegenakzente zum Freizeitangebot der Region. Es bietet die Möglichkeit zur künstlerischen und kulturellen Auseinandersetzung in der eigenen Region und zwingt die Interessierten nicht, kulturell "auszupendeln".
Motivation des Vereins OHO sich für das Projekt "da.Heim.AT.los" zu engagieren:
Das Offene Haus Oberwart beschäftigt sich immer wieder mit dem Thema Heimat in diversen Eigenproduktion bzw. Projekten einzelner KünstlerInnen. So war es für uns klar, auch das Projekt "da.Heim.AT.los" als Kooperationsparter zu unterstützen. In einem Ort wie Oberwart, in dem vier Sprachen gesprochen werden (Deutsch, Kroatisch, Ungarisch und Roman) und somit auch vier Volksgruppen neben einander leben, sind die Themen: Heimat, Fremde, Grenze, Toleranz immer virulent. Es ist unsere Aufgabe als Kunst- und Kulturschaffende auch das Publikum in der so genannten "Provinz" mit den Themen der Zeit zu konfrontieren. Daher ist es wichtig, das entstehende Theaterstück des Vereines Cocon auch dem Publikum hier in Oberwart zu zeigen.
Informationen - BURGENLAND: Alfred Masal (und Eveline Rabold) Tel: 03352/38555 oder 0664-2219668 email: alfred.masal@oho.at web: www.oho.at

Cafe Mulatschag, interkulturelles Kunst- und Kulturforum Hauptzweck des Vereines Cafe Mulatschag ist die Förderung von künstlerischen und kulturellen Aktivitäten im interkulturellen Bereich, unter gleichberechtigter Mitwirkung von MitbürgerInnen sowohl in- als auch besonders ausländischer Herkunft.
Die Funktion des Vereines als Instrument zur Steigerung der Kompetenzen und der Möglichkeit zur vermehrten Handlungsfähigkeit für interessierte Personen im interkulturellen Kontext in den Bereichen Kunst und Kultur wird als besonders wichtig erachtet. Auf die gendergerechte Umsetzung bei der Verwirklichung der Vereinsziele wird besondere Aufmerksamkeit verwendet. Der Tätigkeitsbereich des Vereines erstreckt sich vorwiegend auf das Bundesland Oberösterreich, mit Schwerpunkt auf Bezirke und Statutarstädte mit hohem MigrantInnenanteil. seit dem Jahr 2005 eine Vielzahl an Kleinveranstaltungen zu den Themen Migration, Integration und interkultureller Dialog.
bisherige Produktionen:
Nov. 2007 Ausstellung "Les Yeux" in Linz / neue Bilder von Nizar Lamiri April 2008 40 Jahre Korkmaz, Konzert und Fest, Linz Juni 2008 'Strom muss brennen' interkulturelle Sonnwendfeier in Linz Juli 2008 'FRAUEN-STIMMEN' Openair auf der Burg Reichenstein, Kunst und Kultur von und mit Frauen mit Migrationshintergrund.
2008 generell: Beteiligung / Kooperation / lokale Projektleitung der 'RADIODIALOGE- Stimmen der Vielfalt', ein gemeinsames Projekt der Freien Radios Österreichs zum EJID. Aug. 2008 Ausstellungsprojekt "HEIMAT - BILD", im Rahmen des Festivals 'Der Neue Heimatfilm' in Freistadt Okt. 2008 interkulturelles Fest im Rahmen der RADIODIALOGE in Freistadt.
Jan 2009 Ausstellung 'Mixed Emotions - Gemischte Gefühle', Bilder, Küche, Musik+Tanz aus Marokko, Ghana und der Türkei in Linz.
März 2009 Präsentation des Fotoprojektes 'Linz | parallel, mit-ten unter uns und doch nicht dabei', ein Kooperationsprojekt mit der VSG-Produktionsschule factory in Linz, durchgeführt von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Motivation des Vereins Cafe Mulatschag sich für das Projekt "da.Heim.AT.los" zu engagieren:
Die Kompetenzen und die Erfahrungen der Mitglieder von Cafe Mulatschag werden die Umsetzung des Projektes im lokalen Kontext positiv vorantreiben. Für die Region Freistadt erwarten wir uns eine konsequente Weiterentwicklung des in den letzten Jahren durch eine Vielzahl an gemeinsamen Aktionen und Projekten erreichten Verständnisses für die Komplexität des interkulturellen Dialoges und für ein besseres Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten.
Informationen - OBERÖSTERREICH: Albert Heidlmeir Tel: +43 699 10465235 email: cafemulatschag@servus.at, oder: albert.heidlmeir@frf.at web: (Infos als Radiofeature): www.frf.at
THEATER MILUNA
Seit längerer Zeit suche ich nach den Menschen die ähnlich denken wie ich. Die Themen wie: Fremd zu sein, das Schicksal der Asylanten in Österreich ( meine zwei Kinder haben Zivildienst im Asylantenheim gemacht, Sohn in Salzburg, meine Tochter derzeit in Moldawien), Zwangsverheiratung, Beschneidung der Mädchen in Afrika, Dominieren der Männer in fast jeder Religion, Strassenkinder, Umweltprobleme, haben mich immer schon interessiert. Das Theater Miluna hat sich aus dem Theater Transit rauskristallisiert und wenn man die letzten Titel der Premieren anschaut, sieht man, dass es um die obergenannten Themen geht:
Bisherige Produktionen:
„Dreck“ (das Schicksal eines Rosenverkäufer aus Irak), „Emigranten“ (Zwei Fremde wohnen in einem Keller), „Warum erst jetzt“ (der Sohn sucht nach seinem Vater im Ausland).“Romanza“ (internationales Projekt eines polnischen Autors)
Informationen - SALZBURG: Jurek Milewski Tel: 0676 5006396 email: milewski@inode.at

BAODO im NIL, Kunstraum+Café - multikulturelles Jugend-, Kunst- und Kommunikationszentrum BAODO ist ein Grazer Kunstverein, mit dem Schwerpunkt die künstlerische Entfaltung junger MigrantInnen zu ermöglichen und zu fördern, deren Produktionen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
BAODO (in Fullah, einer afrikanischen Sprache: „Zurück zu den Wurzeln") hat seit seinem Bestehen (Gründung Mai 2000) die verschiedensten Netzwerke aufgebaut und Ausstellungen in namhaften Galerien, z. B. Museum der Wahrnehmung, Forum Stadtpark, Steirischer Herbst, Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz 2003 - Kulturhauptstadt, Landesgalerie Linz u.a. beliefert.
Es haben sich drei Musikgruppen von traditioneller afrikanischer Musik bis Hip-Hop, Rapp und Raggae entwickelt. Die Liste der KünstlerInnen, die in unserem Kunstraum "NIL" aktiv waren, ist groß und international, hat aber auch immer die junge heimische Szene mit einbezogen. Teilnehmer der Musikgruppe BAODO BOYS haben gemeinsam mit der Gruppe "Rising Girls" eine CD aufgenommen und mit Rainer Binder-Kriegelstein ein einstündiges Musikprogramm einstudiert.
Weitere Musiker aus der BAODO-Gruppe haben ihre eigenen CDs produziert. Neben den künstlerischen Projekten soll noch der soziale Aspekt unserer Arbeit betont werden. So sind die wöchtentlichen Meetings ein fixer Bestandteil geworden. Die Beratungsmöglichkeit für die unterschiedlichsten Problemstellungen (Rechtsberatung, Wohnung, Gesundheit, Partnerschaft, Aufenthalt, Arbeitsbewilligung u.a.) werden von den Besuchern beinahe täglich in Anspruch genommen und verweisen auf den enorm grossen Bedarf. Der Ausstellungsraum und der erste Stock im NIL werden vielseitig genutzt: bis zu 6 Ausstellungen im Jahr, Lesungen und Vorträge, Musik- und Theaterproben, Malworkshops, Computerworkshops, Deutsch-Lesekurse, Deutsch-e-learning und gratis Internetnutzung. Der Administrator bekam dafür die gesamte Ausbildung gesponsert und betreut nun selbständig für BAODO die Computeranlage. Seit 2002 gibt es jedes Jahr eine Bühnenproduktionen bzw. Performance unter anderem unter der Regie von Zdravko Haderlap, Mike Hentz, Mona Mey, Daniel Aschwanden, Peter Ulrich und Veronika Dreier. BAODO wird im internationalen Diskurs zu den Themen Migration/ Integration als eines der gelungensten soziokulturellen Projekte im europäischen Vergleich wahrgenommen. (Empowering Asylum Seekers-Developing Good Practice, Tampere 2007).
Motivation des Vereins BAODO sich für das Projekt "da.Heim.AT.los" zu engagieren:
Die Auseinandersetzung mit dem Thema „MigrantIn sein - Minderheit sein“ inmitten der österreichischen Mehrheitsgesellschaft; die Bedeutung von Heimat, Identität, Kultur, Persönlichkeit, künstlerischer Ausdruck aber auch der Umgang mit Rassismus, Diskriminierung, Unterdrückung bilden für BAODO den Anknüpfungspunkt sich für dieses Projekt zu engagieren.
Es stellt sich dabei die Frage, ob die Stimmen einer Minderheitsgesellschaft von der österreichischen Mehrheitsgesellschaft wahrgenommen und gehört werden wollen. Wollen wir zuhören und anerkennen, dass MigrantInnen, die inmitten unserer Gesellschaft leben, ihre Stimme erheben, um sich mitzuteilen? Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede zu thematisieren. Wir erwarten uns mit diesem Projekt eine Anregung zu einem konstruktiven Dialog.
Informationen - STEIERMARK: Veronika Dreier Tel.: 0316/67 10 41 email: office@veronika-dreier.net web: baodo.mur.at

Das Theater praesent setzt sich zum Ziel, eine geradlinige, ehrliche und ungekünstelte Form von schauspielerischer Arbeit anzubieten. Dadurch sollen neben dem bereits vorhandenen Publikum auch solche Kulturinteressierte begeistert werden, denen das Theater bisher fremd geblieben ist.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht ein klarer, unverstellter Blick auf den Menschen, womit sowohl der Schauspieler als auch die von ihm verkörperte Figur gemeint ist. Die Leitung des Vereins besteht aus einer Mischung von professionellen Theaterfachleuten und Kulturinteressierten aus anderen Fachgebieten.
Der Sitz des Vereins ist in Innsbruck, aber durch Gastspiele und Koproduktionen wird an einer überregionalen Vernetzung gearbeitet. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden aus anderen Kunstsparten ebenso Teil unserer Arbeit wie die Anregung eines öffentlichen Diskurses über Theater und Kulturarbeit im Allgemeinen.
Motivation des Theater praesent sich für das Projekt "da.Heim.AT.los" zu engagieren:
In diesem Zusammenhang ist auch unser Interesse an dem spartenübergreifenden Kulturprojekt „da.Heim.AT.los“ zu begreifen. Die Möglichkeit ein gesellschaftlich relevantes (und leider politisch überfrachtetes) Thema mit den Mitteln unserer täglichen kreativen Arbeit zu betrachten und die Ergebnisse und den Weg dieser Suche nach Heimat in der Form eines der Öffentlichkeit zugänglichen Diskurses zum Schwingen zu bringen, hat uns gereizt.
Ebenso wichtig wie das Ergebnis scheint uns dabei das Kennenlernen und Aufeinanderzugehen der beteiligten Kräfte, die wir als noch junger Theater- und Kulturverein gerne einladen und als Freunde für die Zukunft gewinnen wollen. Auch die Arbeitsweise des Projekts, das zunächst allein Gesammelte später mit der Allgemeinheit zu teilen und in der Veröffentlichung zum „Geschenk“ zu machen, deckt sich vollkommen mit unserer Sicht auf den künstlerischen Vorgang im Theater, die sich auch in unserem Namen spiegelt: praesent meint nämlich einerseits natürlich die physische und energetische Präsenz des Theaterschaffenden auf der Bühne (und in der Gesellschaft), andererseits ist damit aber auch der ganz naive Gedanke gemeint, dass jedes gelungene Theatererlebnis ein Geschenk des Darstellers oder der Darstellerin ans Publikum ist und zugleich ein Geschenk des Publikums an den Darsteller oder die Darstellerin auf der Bühne.
Informationen - TIROL: Florian Eisner Tel: 0650/2808589 mail: eisner@theater-praesent.at web: www.theater-praesent.at
 
Das provinztheater powered by Dorner (Gründung 2006) in der Gemeinde Egg in Vorarlberg steht unter der Leitung der Regisseurin Beatrix Schwärzler, die seit 1998 im Bregenzer Wald als Theaterschaffende tätig ist. Die Arbeit des 4köpfigen Teams (Beatrix Schwärzler, Moosbrugger Silke, Margit Blank und Verena Dünser) ist gekennzeichnet durch experimentelles Arbeiten sowie der Suche nach neuen Ausdrucksformen der Gegenwartskultur.
Der soziale Austausch in einem offenen Umfeld soll angeregt werden. Das provinztheater powered by Dorner bewegt sich frei und ungebunden, lädt ein zum kritischen Diskurs, lotet die Möglichkeiten zur kulturellen Bereicherung der Region aus und setzt sich für notwendige Verbindungen und Synergien ein.
Offizieller Sponsor des Theaters ist Electronic Dorner. Die Arbeit des provinztheaters ähnelt deren Firmenphilosophie – innovativ, frei, experimentell, offen.
Regisseurin Beatrix Schwärzler setzt mit ihrer Arbeit dort an, wo Dinge des Lebens schief gehen, wo Fehler passieren, wo Schräglagen entstehen. Ihr Interesse gilt dem sensiblen Nachspüren von Befindlichkeiten. Seit einem Jahr gibt es das Projekt „Junge Akteure“ Theaterschule Bregenzerwald, das bemerkenswerten Anklang fand. Die Theaterschule soll für die jungen Menschen eine Plattform bieten, um ihren Anliegen mit den Mitteln der Kunst Ausdruck zu verleihen. Der Freiraum Kunst soll das geben, was im Schulalltag oft zu kurz kommen muss: Anerkennung von individuellen Fähigkeiten, auf die es nur scheinbar nicht ankommt, wie Improvisationskunst, Humor, Körpersprache, kreatives Engagement. Die „Jungen Akteure“ präsentieren ihr selbst konzipiertes und inszeniertes Stück erstmalig am 9. Mai 2009 in der Parkhalle in Egg im Rahmen der Sommerszene 2009 - Premiere 11. Juli.
Egger Sommerszene 2009: Der Sommer in der Parkhalle – ein Treffpunkt – zum dritten Mal ein Ort des Austauschs. Dem Publikum sollen sich neue Wege der Auseinandersetzung durch die Kunst eröffnen: mit Konzerten, Theater, Filmen, Kabarett und einem Programm auch für unsere kleinsten Gäste. Die Parkhalle soll für Jeden ein Ort der Begegnung werden. Die Sommerszene wird am 11. Juli eröffnet und dauert bis 1. August 2009. Am 25. Juli erfolgt die neu inszenierte Wiederaufnahme des Vorjahreserfolgs „Wickie und die 19 Wölfe“.
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bisherige Produktionen:
2006 "Kasperl am elektrischen Stuhl" von Konrad Bayer 2007 „Die kahle Sängerin“ von Eugène Ionesco 2008 „Hochzeit" von Elias Canetti 2009 „Drang“ von Franz Xaver Krötz – Premiere 26. Juni 2009
Motivation des provinztheaters sich für das Projekt "da.Heim.AT.los" zu engagieren:
Der Umgang mit dem Fremdartigen begegnet uns auf verschiedenen Wegen und bringt Irritationen positiver und negativer Art mit sich. Wir wollen in unserer Region diese Prozesse bewusst machen. Konstruktionen in Bezug auf das fremde Gegenüber sollen hinterfragt werden. Mit dem Projekt „da.Heim.AT.los“ sehen wir eine Möglichkeit das Thema Migration zum Punkt der Auseinandersetzung zu machen. Wir erkennen einen dringenden Handlungsbedarf, da es zwar ein Nebeneinander, aber kein Miteinander gibt und es viele Ausschließungen in der Arbeits-, Schul- und Freizeitwelt der hier lebenden Migranten zu beobachten gibt.
Informationen - VORARLBERG: Silke Moosbrugger Tel. 05514 / 2698 mail: silke@provinztheater.at web: http://www.provinztheater.at
VEREIN COCON
Der Verein Cocon ist eine Produktionsplattform für politisches und sozialkritisches Theater. Ziel ist es, gesellschaftlich relevante Themen aus künstlerischer Sicht zu bearbeiten und einen Beitrag für einen kritischen Diskurs in der Öffentlichkeit zu leisten. Um das Theater einem möglichst breitem Publikum zugänglich zu machen, werden nicht nur Theaterräume bespielt, sondern auch theaterfremde Orte. Der Unterhaltungswert des Theaters wird um die Perspektive der Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Stücke erweitert. Das Publikum nimmt aus den Aufführungen nachhaltige Eindrücke mit.
Bisherige Produktionen:
"Mein Leben mir selbst" November 2007 - Brunnenpassage, 1160 Wien Juni 2008 - 3raum-anatomietheater, 1030 Wien August 2008 - Tiroler Volksschausspiele, 6410 Telfs
Motivation des Vereins Cocon zur Entwicklung des Projekts "da.Heim.AT.los":
In Zeiten von Globalisierung und Verunsicherung der Menschen wird „Heimat“ zu einem vermeintlichen Anker, der Sicherheit vor einer angeblichen Bedrohung aus dem Außen, aus der Fremde bietet. Doch die Grenzen von Heimat und der dadurch gebildeten Identität der Menschen sind nicht ohne Widerspruch festzulegen. Der Begriff "Heimat" und die damit verbundenen Gefühle werden seitens der Medien und Politik oftmals instrumentalisiert, um eine höhere Auflage oder ein besseres Wahlergebnis zu erreichen. Ein Ergebnis dieser ideologischen Instrumentalisierung des Heimatbegriffs ist jedoch, dass die Gräben zwischen den Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen nicht kleiner, sondern größer werden, denn die Fronten zwischen den Kulturen verhärten sich und die Dialogmöglichkeiten verschwinden.
Mit unserem Projekt "da.Heim.AT.los" wollen wir nicht vor der Grenze des Fremden und Trennenden stehen bleiben, sondern den Schritt darüber hinaus wagen und Vertrautes und Gemeinsames entdecken, um eine Verbindung zwischen den Kulturen herzustellen.
Die Vernetzung mit den Kooperationspartnern und die Aufführung des Stücks in allen neun Bundesländern ist von besonderer Relevanz, da lokalspezifische Themen, ein generelles "Österreich-Heimatbild" und die Ebene von MigrantInnen und deren "Heimatgefühl" gleichzeitig eingebracht werden. Durch die Zusammenarbeit an diesem Projekt wird die regionale Begrenzung aufgebrochen, die Vereine und Organisationen werden landesweit miteinander vernetzt und treten in einen gemeinsamen Dialog.
Informationen - WIEN: Künstlerische Leiterin: Emel Heinreich Projektkoordination: Serena Laker Tel: +43 699 19249636 (Emel Heinreich) +43 676 9582757 (Serena Laker) email:office@cocon-kultur.com oder serena.laker@cocon-kultur.com web: www.cocon-kultur.com
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