Zwielicht – Performance mit Feuer und Klanginstallation

Spielstätte ist der Leeberg – ein sagenumwobener Tumulus (Grabhügel) am Wagram in Pettendorf. An diesem Kraftort mit 360° Weitwinkel öffnet die einzigartige Vorführung den Blick in die Weite und die Tiefe. 

Die Aufführungsstätte ist ein markanter Ort im Weinviertel: der Leeberg von Pettendorf, ein bislang wissenschaftlich wenig erforschtes, angeschüttetes Hügelgrab aus der Zeit der Hallstatt-Kultur (850 bis 450 v. Christus), mit einer im Mittelalter gebildeten Plattform – seit 2014 Teil des Hausleitner Erlebnisweges mit dem Motto „Kultur verbindet“. Ein Ort mit einem faszinierenden „Weitwinkel“ in alle Himmelsrichtungen, ein Ort mit einer noch verschlossenen Sicht in die historische Tiefe.
An dieser Stätte möchten wir einen Blick eröffnen, in die Weite und in die Tiefe. Die Zeit des Zwielichts, die Abenddämmerung, ist eine poetisch vielfach ausgeleuchtete Zeit, in welcher sich die Perspektiven in einem Spannungsfeld zwischen Angst und Hoffnung vervielfachen.

In diesem „Zwielicht“ lenken wir den Blick auf etwas, das uns auch auf unserem erhöhten Aussichtspunkt mit Sicht in die Weite verborgen bleibt: Die Welt der Bienen, mit der Kulturgeschichte der Menschheit, seit Jahrhunderten, lange noch vor der Hallstattzeit, verbunden. Bienen spielen eine bedeutende Rolle in den Mythologien des Altertums. Erste schriftliche Überlieferungen finden sich, mehr als 1000 Jahre vor Christi Geburt, in den indischen Veden – die Metapher des Honigs wird zur Utopie. In der griechischen Mythologie war die Biene Symbol von Tod und Wiedergeburt.

Die Welt der Bienen, deren Bestäubungsleistung immense ökologische Bedeutung hat, ist bedroht und damit auch die gesamte Pflanzenwelt. Der Weitwinkel-Blick in die Vergangenheit wird zum erweiterten Blick in die Zukunft. Unter Verwendung von poetischen Texten der alten Veden, der griechischen Mythologie, Joseph von Eichendorff, Pablo Neruda, Paul Celan u.a. kreieren wir eine dramatische Performance, in welcher das „Zwielicht“ neue Perspektiven eröffnet. Die Lichtregie wird von der Natur geführt, begleitet von unseren Klanginstallationen. Natur und Kultur werden verwoben, Kunst entsteht.

KARTEN: 15€ / Person

WANN: 22. & 23. Juli 2022
WO: Am Leeberg, 3464 Pettendorf bei Hausleiten
19:30 Uhr: Einlass mit Begrüßung
20 Uhr: Beginn
Dauer: ca. 30 Minuten 
Begrenzte Teilnehmer*innenanzahl!

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung in der Ausweichlocation „Stad´l“ in 3464 Gaisruck, Zum Himmelreich 1, statt.

Jetzt Karten reservieren!

Reservieren Sie jetzt verbindlich Ihre Karten (à 15€ / Person) für dieses außergewöhnlich sinnliche Kunsterlebnis per E-Mail unter: produktion@cocon-kultur.com
oder über das Formular unten. Wir freuen uns auf Sie! Ihre Karten können Sie dann an der Abendkassa gegen BARZAHLUNG abholen.  Achtung: Begrenzte Teilnehmer:innenzahl! Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

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Eine Projekt im Rahmen des Viertelfestival Niederösterreich 2022

Unsere Förder*innen

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Förderungen durch den Bund und bisher zwei Länder. Und für die Unterstützung aller, die dieses Projekt im bisherigen Umfang ermöglicht haben. Auf Grund der Wichtigkeit des Themas hoffen wir freilich auf eine Weiterentwicklung in größerem Maßstab. Danke auch an unser großartiges Team sowie alle Helfer*innen. Es ist ein wertvolles Projekt – gerade jetzt – aber ganz besonders für unsere Zukunft. Gegenseitige Wertschätzung lernen – Freude genießen.

Unser Dank gilt inbesondere auch: Aslı Kışlal  und Anna Schober (DivercityLab), Gemeinde Pettendorf, Anna Wiederhold-Daryanavard, Shamante Studios, Kinder- & Jugendanwaltschaft Wien, Mirjam Mercedes Salzer für die Exponate ihrer Ausstellung „Hab ich in meinen Augen gesehen“, Zukunftshof Rothneusiedl, Diaspora Film E.U. sowie allen helping hands und guten Geistern dieser Produktion. 

Unser Projekt-Team

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Förderungen durch Bund und Länder und für die Unterstützung aller, die dieses Projekt im bisherigen Umfang ermöglicht haben. Auf Grund der Wichtigkeit des Themas hoffen wir freilich auf eine Weiterentwicklung in größerem Maßstab. Danke auch an unser Team sowie alle Helfer*innen, auch wenn sie vielleicht nicht namentlich erwähnt sind. Sorry, wir holen das nach 🙂 Es ist ein wertvolles Projekt – gerade jetzt – aber besonders für die Zukunft. 

Und viele mehr.Danke!